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  > Booking > Kampfar 


territory: 
worldwide 
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line-up: 
Dolk, Thomas, Jon, ll 13 
homepage: 
 


Die Geschichte von Kampfar beginnt im Jahre 1994, als Dolk die Band Mock verließ. Sein Verlangen sich auch weiterhin durch Musik auszudrücken und sich weiter zu entwickeln, veranlasste ihn, sich nach einem neuen Betätigungsfeld umzusehen. In Thomas (Gitarre) fand er den geeigneten Mitstreiter und schon bald begann das Duo mit dem Komponieren von neuem Material.

Die beiden Musiker, die einen komplett unterschiedlichen musikalischen Hintergrund besitzen, erschufen schnell einen völlig eigenständigen Sound, welcher der Öffentlichkeit zum ersten Mal auf der MCD „Kampfar“ präsentiert wurde. Die nächste Veröffentlichung war Kampfar’s erstes Album „Mellom Skogledde Aaser“, das 1997 erschien. Obgleich das Album sich vor allem auf Thomas’ Folk-Einflüsse berief, waren Dolk’s Black Metal Wurzeln unüberhörbar.

Mit zwei Veröffentlichungen auf ihrem Konto machten sich Kampfar daran, neue Lieder zu komponieren und zu produzieren. Ebenso betrat die Band neues Terrain und präsentierte den Fans auf der MCD „Norse“ ihren ersten englischsprachigen Text. Ein Jahr später, 1999, erschien das Album „Fra Underverdenen“.

Dieses Werk war um einiges dunkler und emotionaler als seine Vorgänger und zeigte eine leichte Abkehr von den Folk-Elementen und ein Hinwenden zu Thomas’s Vorliebe für klassische Musik. Nichtsdestotrotz war das Endergebnis noch immer im Black Metal verwurzelt.

Nach der Veröffentlichung verschwand Kampfar fast völlig von der Bildfläche. Persönliche Angelegenheiten mussten geklärt werden und dies beförderte die Band in einen Schlummer, der mehrere Jahre dauern sollte Dolk heuerte in der Zwischenzeit bei der Band Gruesome an. Dort traf auf den Bassisten Jon, der wenig später zum festen Line-Up von Kampfar gehörte. Die gemeinsamen Proben halfen der Truppe, wieder neuen Schwung aufzunehmen.

Schlagzeuger II13 stieß im Sommer 2003 zur Band und Kampfar begann neues Material zu schreiben. Endlich wurden auch die zahllosen Angebote für Live-Shows wahrgenommen. Die Band vollführte ihre Live-Premiere auf dem Moshfest in Halden, nicht weit entfernt von ihrem Heimatort Fredrikstad. Der Erfolg der Show führte zu weiteren Auftritten in Norwegen und zu Minitouren durch Deutschland, Belgien und die Niederlande. Es waren erfolgreiche Gastspiele, die auch Festivalauftritte beinhalteten.

Die Band absolvierte Proben für die Auftritte, schrieb neues Material und nahm im November 2005 erste Demos für ihr kommendes Album auf. Kurz darauf enterten Kampfar das Silvertone Studio in Fredrikstad, um „Kvass“ auf einen Tonträger zu bannen. Unterstützung erhielt die Band dabei von Rune Jørgensen, unter dessen Aufsicht „Kvass“ in drei Monaten eingeprügelt wurde.

Das Album erhielt fast durchgehend sehr gute Reviews seitens der einschlägigen Metal-Presse und die Band trat bei legendären Festivals wie Wacken, With Full Force, etc. auf. Erneut folgten Tourneen durch Europa und beförderte
Kampfar auf ein völlig neues Level. Nach Abschluss der Touraktivitäten machte sich die Band daran, Songs für den Nachfolger einzuspielen.

Auch auf ihrem neuen Album weicht die norwegische Formation KAMPFAR nicht einen Millimeter von ihrem ureigenen Weg ab und zeigt, wie ursprünglicher und rauer Pagan Folklore Metal klingen muss. Schneidende Riffs, treibendes Drumming und eingängige Melodien prägen das Bild von „Heimgang“. Das Zepter schwingt jedoch einmal mehr der charismatische Frontmann Dolk, dessen unverkennbarer und einzigartiger Gesang den Liedern den letzten Schliff gibt. Eingefangen wird die düstere und doch majestätische Stimmung von einem klaren und harschen Sound, für den sich Rune Joergensen vom Silvertone Studio Norwegen verantwortlich zeigt. Lyrisch thematisiert das Album den Übergang zwischen dem Diesseits und der Unterwelt, wie er in den nordischen Mythen und Legenden dargestellt wird.
„Heimgang“ ist ein weiterer Beweis dafür, dass KAMPFAR, neben Darkthrone und Satyricon, noch immer zu den Vorreitern und letzten Originalen der Szene gehören.