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  > Booking > Victory 


territory: 
world 
agent: 
line-up: 
Jioti Parcharidis, Herman Frank, Tommy Newton, Peter Knorn, Achim Keller 
homepage: 


Sprechen Fachleute von den wichtigsten deutschen Kultbands, dann taucht immer auch der Name Victory auf. Die Hannoveraner Band gehörte in den Achtzigern neben Accept und den Scorpions zu Deutschlands Exportartikeln Nummer 1 und war eine der wenigen hiesigen Acts, die auch in Amerika bestehen konnte. Die Karriere begann im Herbst 1984, als sich Gitarrist Tommy Newton und Bassist Peter Knorn gerade auf ein neues Album ihrer Band Fargo vorbereiteten. Angetan vom packenden Songmaterial nahm sich Scorpions-Drummer Herman Rarebell der Band an und verpflichtete einen amerikanischen Produzenten. Bereits zwei Tage später konnte der sensationelle Einstieg des international renommierten Rock-Sängers Charlie Huhn bekannt gegeben werden. Das Ergebnis der Studiosession wurde an den US-Manager David Krebs (Aerosmith, Scorpions, etc.) weitergeleitet, der die Musiker zu sich nach New York holte. Dort wurde der Bandname von Fargo in Victory umgeändert und die Band allen großen Schallplattenfirmen vorgestellt. Den Zuschlag erhielten schließlich ´Epic` (Sony Music). Im Anschluss daran zogen Victory nach Los Angeles, um die Aufnahmen vom seinerzeit wichtigsten Toningenieur Michael Wagener mischen zu lassen. 1985 kam das Debütalbum Victory weltweit in die Plattenläden. Noch im gleichen Jahr ging die Band auf US-Tournee: Victory absolvierten 60 Shows in den Vereinigten Staaten inklusive vier der größten Festivals des Landes und ließen sich dabei unter anderem von 80.000 begeisterten Fans beim ´Texxas Jam` Festival in Dallas feiern.

Nach einer personellen Umstrukturierung, bei der mit Herman Frank (ehemals Accept und Sinner) der perfekte zweite Gitarrist gefunden wurde, entstanden 1986 das Album Don´t Get Mad - Get Even und ein Jahr später das umjubelte Hungy Hearts. Nach unzähligen Tourneen in Europa und einer weiteren US-Tour endete schließlich das wohl erfolgreichste Victory-Kapitel mit dem lang erwarteten Bühnenwerk That´s Live (1988).

Charlie Huhn verließ die Band, konnte aber mit Fernando Garcia adäquat ersetzt werden. 1989 erschien Culture Killed The Native, mit dem Victory erneut europäische und US-Charts enterten.

Eine dritte US-Tournee folgte, in Europa tourte die Band mit Gary Moore. Nach zwei weiteren Studioalben (Temples Of Gold, 1990 und You Bought It - You Name It, 1992) gaben Victory 1993 ein Abschlusskonzert in ihrer Heimatstadt Hannover, das als Doppelalbum Liveline veröffentlicht wurde. Vier Jahre lang war es danach still um die erfolgreiche Formation. In veränderter Besetzung nahmen Victory 1996 das Studiowerk Voiceprint auf, konnten aber nicht an frühere Glanzzeiten anschließen. Im Frühsommer 2003 kam es zu einer sensationellen Reunion der Originalbesetzung und zur Veröffentlichung des Comeback-Albums Instinct. Seither sind Victory weltweit wieder in aller Munde, spielten auf großen Festivals in ganz Europa und präsentieren nun mit Fuel To The Fire ihren neuen Frontmann Jioti Parcharidis.